Die Firma FORMTEC hat sich für die Lackierung hochwertiger Kunststoffteile etwas Neues einfallen lassen: das sogenannte „In-Mould-Coating“, kurz: IMC. Beim IMC-Lackieren wird nicht das Bauteil selbst, sondern das Werkzeug vor der Materialeingabe lackiert. Mit Hilfe dieses Verfahrens kann die nachträgliche zeit- und kostenintensive Lackierung der hergestellten Bauteile komplett entfallen, bzw. der Grundier- oder Füllerschritt eingespart werden. Zum Einsatz kommt das IMC-Lackieren heute schon in vielen Anwendungen, wie dem Sanitärbereich, dem Fahrzeugbau (Stoßfänger, Dachaufbauten, Spoiler oder als Softvariante im Bereich des Armaturenbretts) sowie im Gerätebau, z.B. bei Kühltruhen. Unterschieden werden hier drei Fertigungsvarianten:

  1. Lackieren in eine geöffnete Negativform, anschließendes Hinterspritzen mit Trägermaterial in die offene Form.
  2. Lackieren in die geöffnete Form, anschließendes Injizieren des Trägermaterials in die mittlerweile geschlossene Form (RIM-Verfahren) und
  3. Komplett geschlossenes Verfahren, bei dem auch der Lack in die Form injiziert wird.

Weitere Informationen: https://www.formtec-kunststoffe.de/