Keine halben Sachen: Halbzeuge auf den drei KPA-Messe
Viele Kunststoffverarbeiter sind auf Halbzeuge angewiesen – und auf möglichst zuverlässige und innovative Lieferanten für Platten, Folien, Rundstäbe. Wo finden sie Kontakt zu solchen Zulieferern? Die Antwort kommt in dreifacher Form: auf der KPA Ulm (25.+26. Februar 2026), der KPA Bad Salzuflen (9.-11. Juni 2026) und, erstmals in diesem Jahr, auf der KPA Leipzig (16.+17. September 2026).
Ein kleiner Überblick zunächst für die KPA Ulm: Banuvex fertigt Kunststoffplatten und, als Rollenmaterial, Folien. Gehr (auch auf der KPA Bad Salzuflen vertreten) produziert extrudierte Komponenten. K-Profile und Technoform hat sich auf Profile spezialisiert, Poly-Elast bietet u.a. PFAS-freie Gleitpolymere zur Weiterbearbeitung. Wefapress verarbeitet u.a. hochmolekulare und ultrahochmolekulare Polyethylene (PE-HMW und PE-UHMW) POM, PA, PEEK, PTFE und PET zu Halbzeugen und maßgeschneiderten Fertigteilen. Als Generalisten, die ein breites Spektrum vor allem an extrudierten Halbzeugen zeigen, werden u.a. K.+ C. Weiss, Murtfeldt und Röchling Industrial in Ulm vertreten sein. Und auch Blicke über den (Grenz-)Zaun ermöglicht die KPA Ulm: Das japanische Handelshaus Marubeni verarbeitet die eigenen Compounds auch zu Halbzeugen. Und mit Liana stellt sich ein italienischer Spezialist für die Kunststoffextrusion vor, der die Koextrusion, Dreifachextrusion und Post-Extrusion beherrscht.
Hersteller von Halbzeugen auch in Bad Salzuflen
Zu den Halbzeug-Herstellern, die auf der KPA Bad Salzuflen extrudierte und gegossene Kunststoffplatten sowie Profile und auch Rohre zeigen werden, gehören Heller und Stadur. Spezialisierte Zulieferer sind auch präsent: JundE HPP fertigt vorwiegend Halbzeuge aus PEEK, und 3A Composites stellt ein breites Programm an Komposit-Platten aus Verbundmaterialien her, zum Beispiel mit Alu-Deckblechen.
Mit diesen Materialien lässt sich im wahrsten Sinne des Wortes arbeiten – durch spanende Verfahren, Zuschneiden, Fügen und Oberflächenveredelung.
Das breite Angebot der Halbzeug-Anbieter kann der Besucher auch dazu nutzen, sein eigenes Portfolio zu erweitern. Beispiele gefällig? Er könnte besonders abriebfeste oder hitzebeständige Kunststoffkomponenten fertigen, oder sich durch gleitfähige, mit inkorporiertem Schmierstoff additivierte Bauteile von den Mitbewerbern unterscheiden. Halbzeuge mit Faserverstärkung oder mit Rezyklat-Anteil können ebenfalls neue Märkte erschließen oder neue Kunden interessieren.
Ein Gang über die KPA – an jedem der drei Standorte – hat das Potenzial, neue Geschäftsmöglichkeiten zu entdecken. Die Halbzeughersteller sind dafür offen, und sie sind vor Ort.