Erst Ulm, dann Bad Salzuflen, jetzt Leipzig/Schkeuditz: Im September 2026 startet die KPA – Kunststoff Produkte Aktuell erstmals an einem dritten Standort, der mit Sorgfalt ausgewählt wurde. Zieht man einen Radius von etwa 150 km um Leipzig, findet man viele Kunststoffverarbeiter, die kundenspezifische technische Produkte erzeugen. Dabei können sie umfassende Erfahrung vorweisen, die sie am 16. und 17. September 2026 auf der KPA demonstrieren werden.

Eine Region mit vielen innovativen Kunststoffverarbeitern

Einige Beispiele: Exipnos in Merseburg entwickelt neuartige biobasierte und biologisch abbaubare Kunststoffe und erweitert dabei deren Einsatzgrenzen, z. B. mit einem PBS-Werkstoff, der blasformbar ist. 

GKT Gräfenthaler Kunststofftechnik fertigt anspruchsvolle Thermoplastkomponenten in Null-, Serien- und Kleinfertigung und baut auch die zugehörigen Präzisionswerkzeuge. Die KTR Kunststofftechnik GmbH in Spechtsbrunn/Sonneberg produziert Spritzgussteile u. a. für Automobilhersteller und die Kosmetikindustrie. 

Zu den Besonderheiten der Kunststoffverarbeitung Bauer in Königstein bei Dresden gehört die nicht mehr so häufig anzutreffende hohe Kompetenz in der Duroplastverarbeitung. Die daraus gefertigten Komponenten sind sehr dimensionsstabil und eignen sich als Alternative zu Aludruckguss- und Keramikbauteilen.

Lakowa in Wilthen gilt u. a. als Spezialist für Leichtbau-Innenverkleidungen von Schienenfahrzeugen und für Systembauteile von Krankenwagen, die im Tiefzieh- und RIM-Verfahren hergestellt werden.

Nautilus in Gera stellt hochwertige Regenwasser-, Abwasser- und Klärsysteme aus Polyethylen her. Schoplast fertigt in Bischofswerda und Demitz-Thumitz kundenspezifische Komponenten aus Duroplast- und Thermoplastwerkstoffen. Zum Maschinenpark gehören 76 vollautomatische Pressstationen. Der Leipziger Standort des internationalen Elektro- und Elektronikherstellers Steinel konzentriert sich auf den Spritzguss und die Weiterverarbeitung (Nasslackieren, Bedrucken …) anspruchsvoller Komponenten u. a. für die Lichttechnik. Und WIS Kunststoffe in Breitungen bietet den Kunststoffverarbeitern maßgeschneiderte Rezyklate (PIR und PCR) sowie Compounds für verschiedenste Anwendungen.

Kleine und mittlere Unternehmen – große Kunststoffkompetenz

Der kurze Überblick zeigt: Im Einzugsbereich der „neuen“ KPA – Kunststoff Produkte Aktuell ist jede Menge Kunststoffkompetenz vorhanden, oft bei kleineren Unternehmen, die echte Spezialisten auf ihrem Gebiet sind. Mit der KPA Leipzig/Schkeuditz haben sie eine Plattform gefunden, auf der sie ihre Kompetenzen einem breiteren Fachpublikum vorstellen können.

Natürlich präsentieren auf der KPA Leipzig/Schkeuditz nicht nur Kunststoffverarbeiter aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ihre Kompetenzen, sondern auch Compoundeure, Extrudeure und Spritzgießer aus – zum Beispiel – Bayern, Österreich und Ost- und Südwestfalen.

Auch die Kunden sind da

Sie kommen nach Schkeuditz, weil in der Region nicht nur die Kunststoffverarbeitung stark vertreten ist, sondern auch deren Ziel- und Kundenbranchen, z. B. die Automobilindustrie und die Elektrotechnik sowie die Verfahrenstechnik und der Maschinenbau.

Vortragsprogramm auf der KPA Leipzig
Vortragsprogramm auf der KPA Leipzig

Die Community trifft sich in Schkeuditz bei Leipzig

Die Community trifft sich am 16. und 17. September 2026 auch deshalb bei Leipzig, weil parallel zur ersten KPA der diesjährige Mittedeutsche Kunststofftag (MKT) stattfindet. Unter dem Motto „Grenzen überwinden, Mehrwerte schaffen“ diskutieren Experten aktuelle Entwicklungen und stellen konkrete Projekte und Kooperationen vor – zum Beispiel die wirklich spannenden Innovationen für das Automobil-Interieur, die in der Initiative „Interior Hub for Sustainable Mobility“ (InSum) entwickelt werden. Außerdem berichtet Tino Theer, Nissha Innovation Center Europe (Waltershausen) über die „Serienfertigung funktionalisierter Folien mittels Hochdruckverformen – ein länderübergreifendes Kooperationsprojekt.“ Spannend wird auch das eigene Vortragsprogramm der KPA Leipzig/Schkeuditz.